Während der Lehrzeit bei Marita Paulick von 2000-2003 in Mosbach lag der Schwerpunkt auf kunsthandwerklichem Unikatschmuck und außergewöhnlichen Entwürfen auf hohem technischen Niveau.

Mit meinem Gesellenstück wurde ich Innungs- und Kammersiegerin und zweite baden-württembergische Landessiegerin.

 

Nach der Gesellenprüfung und auch später während meines Studiums der Religionswissenschaft und Philosophie arbeitete ich bei Margot Mämecke in Heidelberg, wo ich die Techniken des Schweißens und Schmiedens erlernen konnte, die ihren Schmuck ausmachen.

 

Sowohl die strengen und kraftvollen Arbeiten Marita Paulicks als auch die organisch anmutende Gestaltung des Schmucks von Margot Mämecke bilden meinen gestalterischen Hintergrund als Goldschmiedin.

In beiden Werkstätten war die Liebe zu Edelsteinen Mittelpunkt der Entwurfsarbeit – was sich auch in meinen Arbeiten fortsetzt.

 

Am Anfang der kreativen Denkarbeit steht ein meistens ein Stein, für den der Schmuck als Rahmen geschaffen wird. Dabei begeistern mich besondere Formen, Schliffe und Farben. So schön ein makelloser Stein sein kann – faszinierend sind für mich die Spuren, die seine Entstehung zeigen, wie Kristallstrukturen und Einschlüsse, die diese Steine einzigartig machen.

Aus solchen Wunderwerken der Natur schönen Schmuck machen - das ist mein Anliegen!