Mein Schmuck:

Während der Lehrzeit bei Marita Paulick in Mosbach lag der Schwerpunkt auf kunsthandwerklichem Unikatschmuck und außergewöhnlichen Entwürfen auf hohem technischen Niveau. Nach der Gesellenprüfung und auch später während meines Studiums der Religionswissenschaft  arbeitete ich bei Margot Mämecke in Heidelberg, wo ich die Techniken des Schweißens und Schmiedens erlernte, die den Schmuck von Margot Mämecke ausmachen.

Sowohl die strengen und kraftvollen Arbeiten Marita Paulicks als auch die organisch anmutende Gestaltung des Schmucks von Margot Mämecke bilden meinen Hintergrund als Goldschmiedin.

In beiden Werkstätten war die Liebe zu Edelsteinen Mittelpunkt der Entwurfsarbeit – was sich auch in meinen Arbeiten fortsetzt. Am Anfang der kreativen Denkarbeit steht ein Stein, für den der Schmuck als edler Rahmen geschaffen wird. Dabei begeistern mich besondere Formen, Schliffe und Farben. So schön ein makelloser Stein sein kann – faszinierend sind für mich die Spuren, die seine Entstehung zeigen, wie Kristallstrukturen und Einschlüsse, die diese Steine einzigartig machen. Aus solchen Wunderwerken der Natur schönen Schmuck machen - das ist mein Anliegen! 

 

 

 

„Kraft und Ausdrucksstärke machen den Schmuck von Karina Beisel aus. Am liebsten fertigt sie Unikatschmuck in Silber und hochkarätigem Gold mit edlen und ungewöhnlichen Steinen; zum Beispiel Einschluss-Quarzen und Achaten, die schon für sich genommen ganze Landschaften beinhalten, oder Turmaline mit ihrer vielfältigen Farbpalette. Aber auch aus vermeintlich unedlen Materialien wie Glas, Kieseln, Fossilien oder Holz macht sie besonderen Schmuck.

Sie schätzt die Kombination von Gold und Silber vor allem wegen des Zusammenspiels der kühlen Silberfarbe und des warmen Goldtons. Ihre Anwendung der handwerklichen Techniken des Schmieden und Schweißens macht jedes Stück einzigartig.

2003 wurde Karina Beisel beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend mit ihrem Gesellenstück, einem geschmiedeten Armreif aus Silber der auch als Anhänger getragen werden kann, zweite baden-württembergische Landessiegerin. Zuvor hatte sie bereits die Titel einer Innungs- und Kammersiegerin errungen.

Seit 2004 stellt sie ihre eigenen Arbeiten im Schmuckatelier Mämecke & Rauen aus.“

 

„Die Wortratgeberin“ Jana Stahl, Weg-Gefährtin seit 1995,  über meine Arbeit.